Fördehaus Gartenansicht mit Liegestühlen

Hauskauf: Was beachten? Deine Checkliste für den Weg ins Eigenheim

Stell dir vor, du hältst den Schlüssel zu deinem eigenen Haus in der Hand. Kein Vermieter mehr, kein Umzug auf Zeit, sondern vier Wände, die wirklich dir gehören. Bis dahin ist der Hauskauf allerdings ein Prozess mit vielen Stationen, an denen es einiges zu beachten gibt. Wer beim Hauskauf weiß, was ihn erwartet, geht deutlich entspannter durch Besichtigung, Finanzierung und Notartermin. Dieser Ratgeber zeigt dir Schritt für Schritt, worauf es wirklich ankommt.

In 6 Schritten zum Eigenheim: Der Ablauf beim Hauskauf

Ein Hauskauf läuft in der Regel in sechs Etappen ab:

  1. Suche und Eingrenzung: Lage, Haustyp und Budget grob festlegen.

  2. Besichtigung: Das Objekt vor Ort prüfen, am besten mehrfach und zu unterschiedlichen Tageszeiten.

  3. Finanzierung klären: Eigenkapital und Kreditrahmen mit der Bank abstimmen.

  4. Kaufvertrag vorbereiten: Notar beauftragt den Entwurf, beide Seiten prüfen die Details.

  5. Notartermin: Der Kaufvertrag wird beurkundet, danach folgt der Grundbucheintrag.

  6. Übergabe: Schlüssel, Zählerstände und letzte Absprachen mit den Verkäufer:innen.

Jede dieser Etappen bringt eigene Stolpersteine mit sich. Die wichtigsten davon gehen wir jetzt einzeln durch.

Budget & Eigenkapital: Wie viel Haus kannst du dir leisten?

hausnebenkosten

Chance: 1 zu allen teilnehmenden Losen

Bevor du überhaupt Häuser besichtigst, lohnt sich ein ehrlicher Kassensturz. Als Faustregel gilt: Mindestens 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises solltest du als Eigenkapital mitbringen, um bei der Finanzierung gute Konditionen zu bekommen.

Wichtig dabei: Die Kaufnebenkosten kommen zusätzlich zum Kaufpreis dazu und sollten in deiner Rechnung nicht fehlen. Wie du dein Budget realistisch kalkulierst und was für deine Finanzierung wirklich zählt, erfährst du im Ratgeber Wie viel Haus kann ich mir leisten?.

Kaufnebenkosten im Blick: Notar, Grundbuch & Grunderwerbsteuer

Zu den Kaufnebenkosten zählen vor allem drei Posten: Notar- und Grundbuchkosten, die Grunderwerbsteuer und gegebenenfalls die Maklerprovision. Zusammen machen sie schnell 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises aus. Die Grunderwerbsteuer unterscheidet sich je nach Bundesland deutlich. Laut Bundesfinanzministerium liegt der Steuersatz zwischen 3,5 Prozent in Bayern und Sachsen und 6,5 Prozent in Ländern wie Nordrhein-Westfalen, Brandenburg oder Schleswig-Holstein.

Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro liegt der Unterschied damit bei bis zu 12.000 Euro. Eine vollständige Übersicht aller Kaufnebenkosten findest du im Artikel Kaufnebenkosten Haus.

Hauskauf: Was beim Besichtigungstermin zu beachten ist

Bei der Besichtigung entscheidet sich, ob aus einem Haus dein Traumhaus wird oder eine teure Enttäuschung. Nimm dir Zeit für folgende Punkte:

  • Zustand von Dach, Fassade und Keller: Feuchtigkeit, Risse oder Schimmel sind Warnsignale.

  • Energieausweis: Er zeigt dir, wie hoch die künftigen Heizkosten ausfallen.

  • Leitungen und Technik: Alter von Heizung, Elektrik und Sanitäranlagen erfragen.

  • Lage und Umgebung: Lärm, Anbindung und Nachbarschaft am besten zu unterschiedlichen Tageszeiten prüfen.

Scheu dich nicht, bei Unsicherheiten eine sachverständige Person zur zweiten Besichtigung mitzunehmen. Die Kosten dafür sind gut investiert, wenn sie dich vor einer teuren Fehlentscheidung bewahren.

Rechtliche Absicherung: Grundbuch, Kaufvertrag & Notartermin

Neben dem baulichen Zustand zählt auch die rechtliche Seite. Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick ins Grundbuch: Es zeigt dir, wem die Immobilie tatsächlich gehört und ob Belastungen wie Grundschulden oder Wegerechte bestehen. Der Kaufvertrag für eine Immobilie muss in Deutschland notariell beurkundet werden. Laut Verbraucherzentrale solltest du den Vertragsentwurf vorab in Ruhe prüfen und offene Fragen direkt beim Notar oder bei der Notarin klären, statt sie am Beurkundungstermin selbst zu stellen. Erst nach der Beurkundung und dem Grundbucheintrag bist du rechtlich sicher Eigentümer:in.

Dein Fahrplan zum Eigenheim in Kürze

Ein Hauskauf gelingt, wenn du dir Zeit für die einzelnen Schritte nimmst: Budget realistisch kalkulieren, Kaufnebenkosten einplanen, das Haus gründlich prüfen und den Kaufvertrag in Ruhe durchgehen. Mit dieser Checkliste im Kopf gehst du gut vorbereitet in die Besichtigung, die Finanzierungsgespräche und den Notartermin. Und während du an deinem eigenen Fahrplan arbeitest: Manchmal führt auch ein unerwarteter Weg schneller zum eigenen Haus, als du denkst.

Traum vom Eigenheim ohne jahrelanges Sparen? Diese Alternative gibt's auch

Der klassische Weg zum Eigenheim braucht Zeit, Eigenkapital und Geduld. Wer sich schon jetzt fragt, wie er diesem Prozess abkürzen könnte: Bei der Traumhausverlosung verlosen wir regelmäßig ein komplett eingerichtetes Haus, inklusive Startkapital in bar. Die Ziehung findet notariell überwacht statt, und ein Teil der Einnahmen fließt in gemeinnützige Projekte.

Das ersetzt keine Finanzierung und ist kein Plan B für den eigenen Hauskauf, sondern ein zusätzlicher, spielerischer Weg dorthin. Wie seriös und transparent das Konzept dahinter ist, kannst du natürlich auch bei uns nachlesen. Wer neugierig ist, findet hier alle Infos zur Teilnahme.

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